Wer die Anzahl der indizierten Seiten einer Website herausfinden wollte, bediente sich in der Vergangenheit häufig der Site-Abfrage bei Google. Die zurückgegebenen Ergebnisse variierten jedoch zum Teil stark. So konnte eine Website 5.000 Ergebnisse wiedergeben, bereits Sekunden später 100.000 oder gar 800.000. Auch das Blättern durch die Google-Suchergebnislisten gab immer wieder unterschiedliche Ergebnisse zurück. Da die Ergebnisse so stark variierten, war der als “ungefähr” titulierte Wert wohl kaum die alleinige Ursache. Ein Mitarbeiter von Google rät im offiziellen Forum zu folgendem:
For information about the number of URLs indexed, I’d recommend submitting a Sitemap file with the preferred URLs through Webmaster Tools. There you can see the number of URLs (based on the ones that you submitted) that were actually indexed. This number is much more realistic than the rough approximation given in a site:-query (also keep in mind that the site:-query is a restrict, so it’s by design not a conclusive list of matching URLs).
That said, one of the most important elements in having many URLs indexed properly is to make sure that the content returned is unique and compelling. If for instance you are hosting the exact same content on multiple URLs, this can result in us only indexing one copy. Similarly, if we determine that the content is generally the same as available elsewhere, this can result in us not indexing as much as we might otherwise.
At any rate, focusing on the site:-query rough approximations will not lead to useful results.
Hope it helps!
John
Die Webmaster-Tools zu benutzen und eine Sitemap-XML hochzuladen ist sicher eine gute Empfehlung. Jedoch werden dort zur Zeit nur Ergebnisse angezeigt, die auch in der Sitemap vorhanden waren. Darüber hinaus bedarf dieser Service einer Authentifizierung, so dass die Abfrage von fremden Websites nicht möglich ist.
Ein interessantes Tool zum Import von Google Analytics Daten in Microsoft Excel scheint Excellent Analytics zu sein. Das kostenfreie open source Tool dürfte so manchem Online-Marketeer bei seinen Reportings helfen…
The following ranking factors were rated by our panel of 72 SEO experts. Their feedback is aggregated and averaged into the percentage scores below. For each, we’ve calculated the degree to which the experts felt this factor was important for achieving high rankings as well as the degree of variance in opinion, estimated using the standard deviation of the contributors’ answers. Thus, factors that are high in importance and low in contention are those where experts agree the most that the factor is critical to rankings.
Das Google Sprachrohr Matt Cutts persönlich ging auf die oft gestellte Frage ein, ob die Wahl des Serverstandorts entscheidend für ein gutes Ranking ist. Kurz gesagt: Die Wahl des Standorts ist wie immer einer von mehreren beeinflussenden Faktoren. Neben den TLDs sind in den frühen 2000er Jahren auch die Auflösung der IP-Adressen als Faktor dazugekommen. Wer also in Deutschland zu einem bestimmten Suchbegriff gut gelistet sein möchte, kommt um einen deutschen Server nicht herum.
Transkript aus dem Google Webmaster Blog:
Wir haben eine Frage von Rob Lewicki aus Toronto, Ontario.
Rob fragt: Welche Auswirkung hat der Serverstandort auf die Platzierung bei Google?
Also, vor langer Zeit als Google anfing, war es recht witzig, weil Leute verschiedener Länder nur nach Top Level Domain rankten. .fr bedeutete, dass du in Frankreich warst. Das war alles, was sie damals wußten.
So um 2000-2001 begannen wir den Serverstandort, also die IP-Adresse in Betracht zu ziehen, um sagen zu können: oh, das endet nicht mit .fr, aber der Standort nach diesem Kriterium ist Frankreich, deshalb könnte es für französische User nützlich sein.
Also das ist ein Hauptkriterium für die Rankings bei Google. Wenn man sich nur in den USA aufhält, die Website dort ist, und man niemals die USA verlassen hat, bemerkt man diese Faktoren wahrscheinlich nicht.
Aber wo euer Server steht, ob es in den USA, in Frankreich, Deutschland, England, Kanada oder sonstwo ist, kann unsere Rankings beeinflußen.
Beispielsweise: auf google.com, wenn man “Bank” eintippt, bekommt man andere Resultate, als wenn man auf google.com.au “Bank” oder auf google.co.uk “Bank” eintippt.
Wir versuchen auf jeden Fall die relevantesten Resulte für jeden User in jedem Land zu liefern und der Serverstandort über die IP-Adresse spielt dabei eine Rolle.
Viele Hoster aus dem benachbarten Ausland (speziell Österreich und Schweiz) könnte das eine Menge deutscher Kunden kosten…
Deutschlands größter Fahrzeugmarkt mobile.de (www.mobile.de) setzt neben klassischem Marketing spätestens seit dem großen Relaunch verstärkt auf Optimierung seiner Webpages für Suchmaschinen.
Indizierte Seiten bei Google
Der Erfolg scheint der aktuellen SEO-Strategie Recht zu geben: Stand heute sind bei Google > 1 Mio. Seiten von mobile.de indiziert. Bei Autoscout24 zum Beispiel sind es zum Vergleich “nur” 118.000 Seiten.
Das Fahrzeug-Modellverzeichnis
mobile.de nutzt seinen großen Datenbestand an Fahrzeugen und Fahrzeugmodellen optimal für die Suchmaschinenoptimierung. Die oben durchgeführte Site-Abfrage bei Google liefert das Modellverzeichnis (www.mobile.de/modellverzeichnis/) gleich als zweites Ergebnis. Da davon auszugehen ist, dass auch die Site-Abfrage nach Relevanz sortiert ist (wie bei Google üblich), ist das Modellverzeichnis als Einstiegsseite für Crawler gut platziert. Die alphabetische Sortierung der Hersteller listet alle gefragten Firmen übersichtlich auf und bietet sogar für “Nicht-Bots” – also richtige User, die sich auf diese Seite verirren – eine gute Orientierung. Im rechten Bereich findet sich für die Top-Hersteller noch ein Einstieg der Neuwagen und Jahreswagen in Kombination mit den Herstellern. Hiermit dürften die wichtigsten Suchbegriffe: “Mazda” aber auch “Mazda Jahreswagen” und “Mazda Neuwagen” abgedeckt sein. Gute URLs der Form mobile.de/hersteller/mazda/ runden diese Einstiegsseite ab.
Die Hersteller-Seite als Landingpage
Beginnend mit einem von Hand geschriebenen unique Text, passenden Header-Angaben, Title und Breadcrumb zeigt sich diese Landingpage als echter Hingucker. Die aus der mobile.de-Datenbank stammenden aktuellen Fahrzeugangebote des gewählten Herstellers zeigen Aktualität und Relevanz, was zu einer weiteren Aufwertung bei Google führen dürfte. Querverweise der aktuellen Marke “Unfallwagen Mazda” aber auch regionale Einschränkungen “Gebrauchtwagen Mazda Berlin” sind hier zu finden.
Das Ergebnis…
…kann sich sehen lassen: In zahlreichen Keyword-Abfragen lässt mobile.de die Konkurrenz hinter sich. Wenn jetzt noch die URLs der einzelnen Fahrzeuge optimiert werden, sieht online weiterhin gut aus für den Marktführer! Fazit: Sehr gute SEO-Arbeit!
Bekanntlich sind User, die über Google Adwords eine Website besuchen, oftmals schneller wieder weg als sie gekommen sind. “Gekaufte” User verhalten sich in vielen Fällen gänzlich anders als organischer Traffic, da ist es umso erstaunlicher, dass die guten alten Web 0.9. Formulare noch funktionieren, die bspw. bitbüro im Einsatz hat.
Die Suche nach “Bodenleger” führt uns direkt über eine prominente Google Adwords Anzeige auf die Seiten von bodenleger.in (indische Domain als Marketing-Trick )
Die Zielseite ist ein klassisches Web-Formular aus vergangenen Zeiten:
Der Erfolg dieser Landingpage steht außer Frage. Die Konvertierungsrate auf diesen Seiten ist außergewöhnlich hoch. Liegt es am Thema? Liegt es an den Google-Anzeigen? Liegt es gar an der indischen Domain?
In einer aktuellen Studie des Bundesverbandes für digitale Wirtschaft (BVDW) nennt die Mehrheit der Befragten die “Optimierung von Landing-Pages” als wichigste Maßnahme:
Scheinbar kann eine Optimierung auch nach der Methode des vorigen Jahrhunderts noch funktionieren. Die Lead-Maschine läuft!
Notebookinfo.de, das Portal rund ums Notebook ist heute in einer neuen Version online gegangen. Verfeinert wurden unter anderem die Optik der einzelnen Seiten sowie die Notebook-Kaufberatung.
Der Handwerker-Auktionsdienst My-Hammer scheint gerade seinen Relaunch durchzuführen. Auf einigen Rechnern kann man die neuen Seiten bereits sehen. Auffällig an der Startseite ist vor allem, dass die Kategorien nun nicht mehr sehr prominent sind, sondern in den unteren Bereich der Startseite rutschen. Die “So funktioniert´s” – Grafik erinnert sehr an den Konkurrenten Blauarbeit.
Kurz notiert: Die Reise-Community Tripsbytips hat einen kleinen Relaunch hingelegt. Im Fokus des TBT-Teams stand die Verbesserung der Usability. Während mir die Startseite nach wie vor nicht optimal gefällt, haben die Entwickler sich aber bei den Reiseführern ordentlich ins Zeug gelegt.
Aufträge und Ausschreibungen können demnächst auf Einzelabrufbasis erworben werden. Das neue Portal “Auftragsexpress” (www.auftragsexpress.de) befindet sich derzeit in der technischen Entwicklung und greift auf einen Datenbestand von mehr als 450.000 Ausschreibungen und Aufträgen zu.
Torsten Daus ist als Unternehmer, Entwickler und Berater seit 1999 in der Online-Welt tätig. Angefangen mit der Entwicklung komplexer und trafficstarker Portale, setzt er heute seinen Schwerpunkt auf die Strategie- und Online-Beratung.
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