Google justiert manuell nach

Geschrieben von Torsten Daus am 09.03.2009
Google justiert manuell nach

Google justiert manuell nach

In den letzten Wochen kam wieder einmal das Thema der manuellen Nachjustierung der Suchergebnisse bei Google auf. Am Beispiel von Wikipedia konnte dies für den deutschsprachigen Raum sehr gut nachvollziehbar demonstriert werden. (s. Sistrix)

Google nimmt scheinbar ganz gezielt Änderungen am Algorithmus vor, um bestimmte Ergebnisse besser oder schlechter zu positionieren. Unklar bleibt bis jetzt, ob es sich um gezielte Eingriffe zu “wikipedia.org” handelt oder aber um eine Themengruppe, die bei bestimmten Suchbegriffen vorrangig oder nachrangig dargestellt werden sollen (“reine Informationsseiten” – wie wikipedia).

Zumindest für den deutschsprachigen Raum scheint Google diese Änderungen entweder derzeit auszusetzen oder komplett verworfen zu haben, die Wikipedia-Ergebnisse ranken wie gehabt in den Top10. Ob dies nun immer gut ist sei dahingestellt.

Wie bei Unternehmensberatern…

Geschrieben von Torsten Daus am 05.03.2009

…sieht es bei WhoFinance angeblich aus!

In unserem Berliner WhoFinance-Büro sieht es aus wie bei Unternehmensberatern. Dies schreibt Deutsche-Startups.de heute in Ihrer Rubrik “Hausbesuch bei”. OK, so ganz Startup-like war WhoFinance noch nie, aber das liegt mit Sicherheit auch an der Branche…

Google wehrt sich gegen Kanonisierung

Geschrieben von Torsten Daus am 03.03.2009

Die Kanonisierung von URLs ist eine der Basic-SEO-Optimierungen für jede Seite. Matt Cutts persönlich gibt diesen SEO-Advise in seinem Blog. Wie wichtig jedoch die permanente Überwachung der Indizierung bei Google ist, zeigte sich mir in den letzten Tagen bei der Abfrage nach den indizierten Seiten für ansus.de.

Google ist merkwürdig.

Die gezielte Abfrage nach indizierten Seiten von ansus.de bei Google mit Suche nach “index.php” liefert hier nur die eigentlich ungewollten index.php – Dateien. In diesem Fall tatsächlich duplicate content (www.ansus.de/babysitter/ und www.ansus.de/babysitter/index.php)

Dass es zu keinem Zeitpunkt einen Link auf die index.php-Datei gab, die Google indizieren könnte, verwundert nicht wirklich. Natürlich bleibt zu hoffen, dass sich die Bots schnellstmöglich an den expliziten Head-Hinweis “noindex, nofollow” halten….

Nun gibt uns Google neue Möglichkeiten, diese Form von duplicate content zu vermeiden. “Bestimmt eure kanonischen URLs” titelt der Webmaster-Blog von Google. Mittels <link rel=”canonical” href=”http://www.example.com/product.php?item=swedish-fish” /> kann die kanonische URL bestimmt werden. Google wird sich daran halten. Wir werden sehen.

Weiterführende Informationen bei Google, Golem, Yahoo!, Microsoft

WhoFinance bei Deutsche Startups

Geschrieben von Torsten Daus am 27.02.2009

Deutsche Startups hat heute ein Kurzinterview mit Mustafa Behan veröffentlicht. Lesenswert!

Richtig: Mister-Wong führt konsequent “nofollow” ein

Geschrieben von Torsten Daus am 26.01.2009

logoMister-Wong setzt bei allen Links nun konsequent das “nofollow”-Attribut ein. Ein richtiger Schritt! – Panische Reaktionen bei SEOs in Deutschland und vor allem im Abakus-Forum. Es werden wohl wieder eine Menge “SEO” arbeitslos, weil sie Ihre Zeit damit verbringen Links bei Mister-Wong zu setzen und keine anderen Ideen haben. Ich habe mich in den letzten Monaten selbst sehr über Mister-Wong Links geärgert, vor allem weil einige Mitbewerber im Bereich der Jobbörsen sich dort an die Spitze mogeln konnten. Die Zeiten sind nun endlich vorbei. Danke nach Bremen! Das Wort Social Media Optimization bekommt eine neue Bedeutung.

Wo hätten Sie geklickt?

Geschrieben von Torsten Daus am 23.12.2008

Bei meiner gestrigen Suche nach “Tischlerarbeiten” bei Google fand ich recht interessante Ergebnisse.

Beispiel 1:

Die “Strategie” des Branchenbuchs Cylex scheint aufzugehen, zumindest finde ich die Seiten äußerst häufig bei meinen Google-Suchen. Klicken würde ich hier mit Sicherheit nicht. Und dies nicht nur, weil ich bereits weiß, was mich erwartet ;-) An dieser Stelle wundere ich mich ein wenig über die Relevanz dieser Seite. Ich habe die Suche heute aus Berlin (bekanntermaßen Deutschland) ausgeführt und nicht aus Österreich…

Beispiel 2:

Wenn auch nicht optimal gelöst, so ist es doch schon ein deutlicher Unterschied zum ersten Beispiel. Ich selbst jedoch befand mich auf Suche nach Informationen zum Thema Tischlerarbeiten und würde hierfür ein “kostenpflichtiges Abonnement” eher scheuen…

Beispiel 3:

Ideale URL, idealer Beschreibungstext bei Google. Ich erhalte eine relevante Zielseite, die sich zudem auch noch in meiner Nähe befindet (Teltow). Die Chance, dass ich mit dem Anbieter ins Geschäft komme, stehen gut. Wo hätten Sie geklickt?

Wenn Online-Shops ausfallen…

Geschrieben von Torsten Daus am 03.11.2008

Heute war wieder einer der Tage, die mir zeigen, wie wichtig regelmäßige und am besten zusätzlich automatisierte Stabilitäts- und Funktionstest sind.

Niemand geringerer als die Firma Dell (www.dell.de) hatte heute den ganzen Tag anscheinend mit Stabiliätsproblemen ihres Online-Shops zu kämpfen. Eine Bestellung über die Website war nicht möglich. Stattdessen erschien der sehr dezente Hinweis: “Setzen Sie sich bitte mit Ihrem Dell-Vertriebsmitarbeiter in Verbindung”.

Die Umsatzeinbußen dürften betrachtlich sein, umso wichtiger ist es, solche Fehler zukünftig zu minimieren und wenn Wartungsarbeiten an den Webseiten diese Störungen hervorrufen, sollten diese möglichst nachts oder am Wochenende geschehen. Ein Montag dürfte für Online-Shops wie Dell eine schlechte Wahl sein – zumindest für geplante Wartungsarbeiten.

Ein gutes Tool, das mir im Zusammenhang mit Funktionsüberwachung in den Sinn kommt ist Livewatch (www.livewatch.de). Einfach mehrere Funktionen wie Datenbankabfragen, Mailversand etc. an dieses Tool koppeln und ganz entspannt per E-Mail, SMS oder Anruf benachrichtigt werden, wenn es zu Ausfällen kommt. Entwickler dieser Welt werden ruhiger schlafen.

In diesem Sinne wünsche ich eine Online-Woche ohne viele Ausfälle!

Die Macht der Bewertungsportale

Geschrieben von Torsten Daus am 20.10.2008

Es ist ja schon fast wie eine Sucht. Vor dem Kauf muss man sich unbedingt über das Produkt ausführlich in einem Bewertungsportal informieren. Und noch schlimmer: Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals ein Buch bei amazon gekauft zu haben, das viele schlechte Rezensionen hatte, dooyoo? ;-)

Doch das muss und wird sich zumindest bei mir jetzt ändern: Vor einigen Wochen wollte ich mir privat mit meinen Kindern einen kurzen Wochenendurlaub im centerparcs gönnen. Also rauf auf die Website und nach Angeboten Ausschau gehalten. Tatsächlich gab es ein Last-Minute-Angebot zu einem erschwinglichen Preis für die ganze Familie. Der centerparcs Bispinger Heide ist auch gerade einmal drei Stunden von Berlin entfernt und macht zumindest auf der Website von centerparcs einen sehr guten Eindruck. Gefallen – entscheiden – vergleichen – buchen. Also nichts wie ab zu einem Bewertungsportal und verglichen: Die Bewertungen bei holidaycheck sind teilweise verheerend. So schlimm, dass ich mich gegen einen Aufenthalt dort entschieden habe.

Unser Mitarbeiter Philipp erzählte am nächsten Tag jedoch nur Gutes vom centerparcs, so dass ich mich traute, den Kurztrip dennoch anzutreten. Und siehe da: Ich konnte keinen einzigen von den Punkten bestätigen, die ich in den Bewertungen fand. Das ist sicher nicht immer so, jedoch ist es schon gefährlich und bedenklich, dass ich mich an kein Urlaubsziel mehr traue, das negative Bewertungen erhalten hat. Es zeigt uns also allen, die wir mit solchen Portalen arbeiten, wie wichtig jede einzelne Bewertung ist. Mal sehen, was ich mir jetzt für ein schlechtes Buch bei amazon bestellen kann…..

Pünktlich zum 1. Geburtstag – Der WhoFinance Relaunch

Geschrieben von Torsten Daus am 16.09.2008

Pünktlich zum 1. Geburtstag von WhoFinance geht die neue Seite ans Netz. Danke an das gesamte WhoFinance-Team, insbesondere an unsere Entwickler. Wir werden noch viel von WhoFinance hören!

Der Generator für Fake-Namen

Geschrieben von Torsten Daus am 12.09.2008

Über Mister-Wong bin ich auf den Genenerator für Fake-Namen aufmerksam geworden. Ein sehr interessantes Tool, das einem zufällig recht plausible Namen für frische Identitäten liefert. Das geniale an diesem Tool ist, dass man für verschiedene Länder und verschiedene Sprachen echt klingende Namen generieren kann.

Nun wird es wirklich langsam Zeit, dass wir, vor allem bei den für Betrug besonders anfälligen Bewertungsportalen, neue Methoden entwickeln, die Anzahl der Fakes weiter zu reduzieren. Eine Schnittstelle zum Fake-Name-Generator mit den kürzlich erstellen Fakenamen wäre ein Anfang. Weiterer Vorschlag: keine GMX, WEB.DE, FREENET.DE, ARCOR.DE und HOTMAIL.COM E-Mail-Adressen mehr zulassen.

Bleibt da jemand übrig? ;-)

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!


Copyright © 2007 Torsten Daus. Weight loss