Kijiji.de wird künftig nur noch für Ferienwohnungen und Kontaktanzeigen genutzt
Wie der Netzökonom heute berichtet, wird Deutschlands zweitgrößter Kleinanzeigenmarkt kijiji.de mit 2,7 Millionen Besuchern im Juli (nach meinestadt.de mit über 5,2 Mio. Besuchern) zum Großteil in das neue Portal ebay-kleinanzeigen.de integriert. Technisch soll das neue Portal nicht auf der gleichen Plattform laufen wie der ebay-Marktplatz, sondern wie bisher separat betrieben werden. Das Geschäftsmodell der kostenlosen Kleinanzeigen wird hingegen nicht angetastet.
Aus SEO-Sicht wird es spannend sein zu sehen, wie die jetzt gut laufenden kijiji-Deeplinks und Kategorien im neuen Portal ranken, wir wünschen viel Erfolg für den Launch!
The following ranking factors were rated by our panel of 72 SEO experts. Their feedback is aggregated and averaged into the percentage scores below. For each, we’ve calculated the degree to which the experts felt this factor was important for achieving high rankings as well as the degree of variance in opinion, estimated using the standard deviation of the contributors’ answers. Thus, factors that are high in importance and low in contention are those where experts agree the most that the factor is critical to rankings.
Das Google Sprachrohr Matt Cutts persönlich ging auf die oft gestellte Frage ein, ob die Wahl des Serverstandorts entscheidend für ein gutes Ranking ist. Kurz gesagt: Die Wahl des Standorts ist wie immer einer von mehreren beeinflussenden Faktoren. Neben den TLDs sind in den frühen 2000er Jahren auch die Auflösung der IP-Adressen als Faktor dazugekommen. Wer also in Deutschland zu einem bestimmten Suchbegriff gut gelistet sein möchte, kommt um einen deutschen Server nicht herum.
Transkript aus dem Google Webmaster Blog:
Wir haben eine Frage von Rob Lewicki aus Toronto, Ontario.
Rob fragt: Welche Auswirkung hat der Serverstandort auf die Platzierung bei Google?
Also, vor langer Zeit als Google anfing, war es recht witzig, weil Leute verschiedener Länder nur nach Top Level Domain rankten. .fr bedeutete, dass du in Frankreich warst. Das war alles, was sie damals wußten.
So um 2000-2001 begannen wir den Serverstandort, also die IP-Adresse in Betracht zu ziehen, um sagen zu können: oh, das endet nicht mit .fr, aber der Standort nach diesem Kriterium ist Frankreich, deshalb könnte es für französische User nützlich sein.
Also das ist ein Hauptkriterium für die Rankings bei Google. Wenn man sich nur in den USA aufhält, die Website dort ist, und man niemals die USA verlassen hat, bemerkt man diese Faktoren wahrscheinlich nicht.
Aber wo euer Server steht, ob es in den USA, in Frankreich, Deutschland, England, Kanada oder sonstwo ist, kann unsere Rankings beeinflußen.
Beispielsweise: auf google.com, wenn man “Bank” eintippt, bekommt man andere Resultate, als wenn man auf google.com.au “Bank” oder auf google.co.uk “Bank” eintippt.
Wir versuchen auf jeden Fall die relevantesten Resulte für jeden User in jedem Land zu liefern und der Serverstandort über die IP-Adresse spielt dabei eine Rolle.
Viele Hoster aus dem benachbarten Ausland (speziell Österreich und Schweiz) könnte das eine Menge deutscher Kunden kosten…
In den letzten Wochen kam wieder einmal das Thema der manuellen Nachjustierung der Suchergebnisse bei Google auf. Am Beispiel von Wikipedia konnte dies für den deutschsprachigen Raum sehr gut nachvollziehbar demonstriert werden. (s. Sistrix)
Google nimmt scheinbar ganz gezielt Änderungen am Algorithmus vor, um bestimmte Ergebnisse besser oder schlechter zu positionieren. Unklar bleibt bis jetzt, ob es sich um gezielte Eingriffe zu “wikipedia.org” handelt oder aber um eine Themengruppe, die bei bestimmten Suchbegriffen vorrangig oder nachrangig dargestellt werden sollen (“reine Informationsseiten” – wie wikipedia).
Zumindest für den deutschsprachigen Raum scheint Google diese Änderungen entweder derzeit auszusetzen oder komplett verworfen zu haben, die Wikipedia-Ergebnisse ranken wie gehabt in den Top10. Ob dies nun immer gut ist sei dahingestellt.
Bei meiner gestrigen Suche nach “Tischlerarbeiten” bei Google fand ich recht interessante Ergebnisse.
Beispiel 1:
Die “Strategie” des Branchenbuchs Cylex scheint aufzugehen, zumindest finde ich die Seiten äußerst häufig bei meinen Google-Suchen. Klicken würde ich hier mit Sicherheit nicht. Und dies nicht nur, weil ich bereits weiß, was mich erwartet An dieser Stelle wundere ich mich ein wenig über die Relevanz dieser Seite. Ich habe die Suche heute aus Berlin (bekanntermaßen Deutschland) ausgeführt und nicht aus Österreich…
Beispiel 2:
Wenn auch nicht optimal gelöst, so ist es doch schon ein deutlicher Unterschied zum ersten Beispiel. Ich selbst jedoch befand mich auf Suche nach Informationen zum Thema Tischlerarbeiten und würde hierfür ein “kostenpflichtiges Abonnement” eher scheuen…
Beispiel 3:
Ideale URL, idealer Beschreibungstext bei Google. Ich erhalte eine relevante Zielseite, die sich zudem auch noch in meiner Nähe befindet (Teltow). Die Chance, dass ich mit dem Anbieter ins Geschäft komme, stehen gut. Wo hätten Sie geklickt?
Torsten Daus ist als Unternehmer, Entwickler und Berater seit 1999 in der Online-Welt tätig. Angefangen mit der Entwicklung komplexer und trafficstarker Portale, setzt er heute seinen Schwerpunkt auf die Strategie- und Online-Beratung.
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