Trotz anders lautender Meinungen liest der Google-Crawler nach wie vor keine Bild-Inhalte. Google-Webmaster-Chef Matt Cutts untersuchte im Rahmen der Google I/O eine Website zum Keyword “free shipping”. Ganzen Artikel anzeigen »
So viel Google an den Rankingfaktoren in der vergangen Zeit auch geschraubt hat, eines hat sich nicht verändert: Backlinks sind nach wie vor das Ranking-Kriterium Nummer 1. Seit dem Jahr 2005 bieten Textlinkmarktplätze auch in Deutschland ihre Dienstleistungen an und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Es liegt ja auf der Hand, dass man das doch recht zeitraubende Linkbuilding aus der Hand gibt und sich Dienstleistern oder Textlinkmarktplätzen bedient. Ganzen Artikel anzeigen »
Kijiji.de wird künftig nur noch für Ferienwohnungen und Kontaktanzeigen genutzt
Wie der Netzökonom heute berichtet, wird Deutschlands zweitgrößter Kleinanzeigenmarkt kijiji.de mit 2,7 Millionen Besuchern im Juli (nach meinestadt.de mit über 5,2 Mio. Besuchern) zum Großteil in das neue Portal ebay-kleinanzeigen.de integriert. Technisch soll das neue Portal nicht auf der gleichen Plattform laufen wie der ebay-Marktplatz, sondern wie bisher separat betrieben werden. Das Geschäftsmodell der kostenlosen Kleinanzeigen wird hingegen nicht angetastet.
Aus SEO-Sicht wird es spannend sein zu sehen, wie die jetzt gut laufenden kijiji-Deeplinks und Kategorien im neuen Portal ranken, wir wünschen viel Erfolg für den Launch!
The following ranking factors were rated by our panel of 72 SEO experts. Their feedback is aggregated and averaged into the percentage scores below. For each, we’ve calculated the degree to which the experts felt this factor was important for achieving high rankings as well as the degree of variance in opinion, estimated using the standard deviation of the contributors’ answers. Thus, factors that are high in importance and low in contention are those where experts agree the most that the factor is critical to rankings.
Das Google Sprachrohr Matt Cutts persönlich ging auf die oft gestellte Frage ein, ob die Wahl des Serverstandorts entscheidend für ein gutes Ranking ist. Kurz gesagt: Die Wahl des Standorts ist wie immer einer von mehreren beeinflussenden Faktoren. Neben den TLDs sind in den frühen 2000er Jahren auch die Auflösung der IP-Adressen als Faktor dazugekommen. Wer also in Deutschland zu einem bestimmten Suchbegriff gut gelistet sein möchte, kommt um einen deutschen Server nicht herum.
Transkript aus dem Google Webmaster Blog:
Wir haben eine Frage von Rob Lewicki aus Toronto, Ontario.
Rob fragt: Welche Auswirkung hat der Serverstandort auf die Platzierung bei Google?
Also, vor langer Zeit als Google anfing, war es recht witzig, weil Leute verschiedener Länder nur nach Top Level Domain rankten. .fr bedeutete, dass du in Frankreich warst. Das war alles, was sie damals wußten.
So um 2000-2001 begannen wir den Serverstandort, also die IP-Adresse in Betracht zu ziehen, um sagen zu können: oh, das endet nicht mit .fr, aber der Standort nach diesem Kriterium ist Frankreich, deshalb könnte es für französische User nützlich sein.
Also das ist ein Hauptkriterium für die Rankings bei Google. Wenn man sich nur in den USA aufhält, die Website dort ist, und man niemals die USA verlassen hat, bemerkt man diese Faktoren wahrscheinlich nicht.
Aber wo euer Server steht, ob es in den USA, in Frankreich, Deutschland, England, Kanada oder sonstwo ist, kann unsere Rankings beeinflußen.
Beispielsweise: auf google.com, wenn man “Bank” eintippt, bekommt man andere Resultate, als wenn man auf google.com.au “Bank” oder auf google.co.uk “Bank” eintippt.
Wir versuchen auf jeden Fall die relevantesten Resulte für jeden User in jedem Land zu liefern und der Serverstandort über die IP-Adresse spielt dabei eine Rolle.
Viele Hoster aus dem benachbarten Ausland (speziell Österreich und Schweiz) könnte das eine Menge deutscher Kunden kosten…
Deutschlands größter Fahrzeugmarkt mobile.de (www.mobile.de) setzt neben klassischem Marketing spätestens seit dem großen Relaunch verstärkt auf Optimierung seiner Webpages für Suchmaschinen.
Indizierte Seiten bei Google
Der Erfolg scheint der aktuellen SEO-Strategie Recht zu geben: Stand heute sind bei Google > 1 Mio. Seiten von mobile.de indiziert. Bei Autoscout24 zum Beispiel sind es zum Vergleich “nur” 118.000 Seiten.
Das Fahrzeug-Modellverzeichnis
mobile.de nutzt seinen großen Datenbestand an Fahrzeugen und Fahrzeugmodellen optimal für die Suchmaschinenoptimierung. Die oben durchgeführte Site-Abfrage bei Google liefert das Modellverzeichnis (www.mobile.de/modellverzeichnis/) gleich als zweites Ergebnis. Da davon auszugehen ist, dass auch die Site-Abfrage nach Relevanz sortiert ist (wie bei Google üblich), ist das Modellverzeichnis als Einstiegsseite für Crawler gut platziert. Die alphabetische Sortierung der Hersteller listet alle gefragten Firmen übersichtlich auf und bietet sogar für “Nicht-Bots” – also richtige User, die sich auf diese Seite verirren – eine gute Orientierung. Im rechten Bereich findet sich für die Top-Hersteller noch ein Einstieg der Neuwagen und Jahreswagen in Kombination mit den Herstellern. Hiermit dürften die wichtigsten Suchbegriffe: “Mazda” aber auch “Mazda Jahreswagen” und “Mazda Neuwagen” abgedeckt sein. Gute URLs der Form mobile.de/hersteller/mazda/ runden diese Einstiegsseite ab.
Die Hersteller-Seite als Landingpage
Beginnend mit einem von Hand geschriebenen unique Text, passenden Header-Angaben, Title und Breadcrumb zeigt sich diese Landingpage als echter Hingucker. Die aus der mobile.de-Datenbank stammenden aktuellen Fahrzeugangebote des gewählten Herstellers zeigen Aktualität und Relevanz, was zu einer weiteren Aufwertung bei Google führen dürfte. Querverweise der aktuellen Marke “Unfallwagen Mazda” aber auch regionale Einschränkungen “Gebrauchtwagen Mazda Berlin” sind hier zu finden.
Das Ergebnis…
…kann sich sehen lassen: In zahlreichen Keyword-Abfragen lässt mobile.de die Konkurrenz hinter sich. Wenn jetzt noch die URLs der einzelnen Fahrzeuge optimiert werden, sieht online weiterhin gut aus für den Marktführer! Fazit: Sehr gute SEO-Arbeit!
Heute erhielt ich einen Anruf eines recht bekannten SEO-Dienstleisters aus München. “Google zertifiziert” und “Mitglied im BVDW” wurde bestimmt zehn mal erwähnt. Auf meine Bitte, doch im Punkt “Backlinkaufbau” und “Steigerung der Seiten im Google Index” etwas genauer einzugehen kam der Vertriebler jedoch stark ins Stottern. Erwähnt wurden eigentlich nur Black-Hat Methoden.
Wenn ich mir die Referenzliste des Dienstleisters einmal ansehe und im Anschluss Interviews ehemaliger Google Mitarbeiter – wie beispielsweise hier - lese, die bestätigen was eigentlich klar ist, nämlich dass Google diese Methoden längst durchschaut hat, wird einem schnell klar, dass es sich für diese Kunden wohl nicht auszahlen wird, diesen Dienstleister beauftragt zu haben.
Im Bezug auf Black Hat-SEO habe ich während meiner Zeit bei Google gelernt, dass man Googles Algorithmen nicht täuschen kann. Viele vergessen die Tatsache, dass die Suche Googles Kerngeschäft ist und somit schlechte Suchergebnisse zu weniger Nutzern führt, was sich wiederum in weniger Einnahmen niederschlägt usw. Man muss sich also klarmachen, dass Google die klügsten Köpfe auf diese Probleme angesetzt hat, um nach Lösungen für Spam im Web zu suchen und Black Hat-Methoden zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Google sich gegenüber seinen Nutzern in Europa geöffnet hat und es heute mehrere Wege gibt, um mit Mitgliedern des Search Quality Teams in Kontakt zu treten und Spam-Webseiten und andere fragwürdige Methoden zu melden.
Alles in allem kann es sein, dass manch krumme Methode für einen kurzen Zeitraum funktioniert, doch früher oder später wird man aufgehalten und die Seiten mit denen man “experimentiert” hat finden sich ganz unten in den Suchergebnissen. Und „Unten“ ist in diesem Fall ein Bereich, aus dem man nur sehr schwer wieder rauskommt, ganz zu schweigen von dem erheblichen Verlust an Nutzern und Transaktionen. Ich habe auch gelernt, dass eine optimale Sichtbarkeit in den Suchmaschinen nicht über Nacht erreicht werden kann und sukzessiv erarbeitet werden muss. Es gibt keinen einfachen Weg an die Spitze und wer das Gegenteil behauptet, ist ein Black Hat.
In den letzten Wochen kam wieder einmal das Thema der manuellen Nachjustierung der Suchergebnisse bei Google auf. Am Beispiel von Wikipedia konnte dies für den deutschsprachigen Raum sehr gut nachvollziehbar demonstriert werden. (s. Sistrix)
Google nimmt scheinbar ganz gezielt Änderungen am Algorithmus vor, um bestimmte Ergebnisse besser oder schlechter zu positionieren. Unklar bleibt bis jetzt, ob es sich um gezielte Eingriffe zu “wikipedia.org” handelt oder aber um eine Themengruppe, die bei bestimmten Suchbegriffen vorrangig oder nachrangig dargestellt werden sollen (“reine Informationsseiten” – wie wikipedia).
Zumindest für den deutschsprachigen Raum scheint Google diese Änderungen entweder derzeit auszusetzen oder komplett verworfen zu haben, die Wikipedia-Ergebnisse ranken wie gehabt in den Top10. Ob dies nun immer gut ist sei dahingestellt.
Die Kanonisierung von URLs ist eine der Basic-SEO-Optimierungen für jede Seite. Matt Cutts persönlich gibt diesen SEO-Advise in seinem Blog. Wie wichtig jedoch die permanente Überwachung der Indizierung bei Google ist, zeigte sich mir in den letzten Tagen bei der Abfrage nach den indizierten Seiten für ansus.de.
Google ist merkwürdig.
Die gezielte Abfrage nach indizierten Seiten von ansus.de bei Google mit Suche nach “index.php” liefert hier nur die eigentlich ungewollten index.php – Dateien. In diesem Fall tatsächlich duplicate content (www.ansus.de/babysitter/ und www.ansus.de/babysitter/index.php)
Dass es zu keinem Zeitpunkt einen Link auf die index.php-Datei gab, die Google indizieren könnte, verwundert nicht wirklich. Natürlich bleibt zu hoffen, dass sich die Bots schnellstmöglich an den expliziten Head-Hinweis “noindex, nofollow” halten….
Nun gibt uns Google neue Möglichkeiten, diese Form von duplicate content zu vermeiden. “Bestimmt eure kanonischen URLs” titelt der Webmaster-Blog von Google. Mittels <link rel=”canonical” href=”http://www.example.com/product.php?item=swedish-fish” /> kann die kanonische URL bestimmt werden. Google wird sich daran halten. Wir werden sehen.
Mister-Wong setzt bei allen Links nun konsequent das “nofollow”-Attribut ein. Ein richtiger Schritt! – Panische Reaktionen bei SEOs in Deutschland und vor allem im Abakus-Forum. Es werden wohl wieder eine Menge “SEO” arbeitslos, weil sie Ihre Zeit damit verbringen Links bei Mister-Wong zu setzen und keine anderen Ideen haben. Ich habe mich in den letzten Monaten selbst sehr über Mister-Wong Links geärgert, vor allem weil einige Mitbewerber im Bereich der Jobbörsen sich dort an die Spitze mogeln konnten. Die Zeiten sind nun endlich vorbei. Danke nach Bremen! Das Wort Social Media Optimization bekommt eine neue Bedeutung.
Torsten Daus ist als Unternehmer, Entwickler und Berater seit 1999 in der Online-Welt tätig. Angefangen mit der Entwicklung komplexer und trafficstarker Portale, setzt er heute seinen Schwerpunkt auf die Strategie- und Online-Beratung.
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